Haus Claret

zurück zur Startseite

ÜBER UNS:

CLARETGRUPPE

 

Die Botschaften von Gott als dem liebenden Vater und einem Christentum, das Freude ist, brachte P. Josef Ende der 1950er Jahre nach Wien und löste damit unter den Studenten, ihren Freunden und Verwandten große Begeisterung aus. Einige dieser jungen Menschen fühlten sich von der Liebe Christi gepackt und wollten sie mit ihrer ganzen Hingabe und Begeisterung beantworten. Die geeignete Möglichkeit dazu bot ihnen der Cursillo; er war dann der Ort, an dem sich die Claretgruppe als Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen einsetzte.

 

Im achten Wiener Bezirk in der Wickenburggasse fand die Claretgruppe, die sich zunehmend als Familie erlebte, zunächst eine Heimat. Als P. Josef dann später das „Haus Claret“ in der Bennogasse neu baute, konnte sie dort einziehen.

 

Mit P. Josef, der sich als Mitglied dieser Gruppe verstand, gab es viele Zusammenkünfte, in denen die Spiritualität gepflegt und ein tiefes Fundament für den christlichen Glauben gelegt wurde. Eine tiefe Begeisterung für Christus, ausgehend von dem Denken und der Mystik des Apostels Paulus, war eine Leitidee. Eine Überzeugung war auch, dass unsere Gesellschaft eine Revolution der Liebe nötig hätte, durch die eine Umkehrung der Werte stattfinden sollte, um den eigentlichen Werten Priorität einzuräumen.

 

Eine Haltung, die die Gruppe prägte, war, immer bereit zu sein, wenn etwas gebraucht wurde. So war die Claretgruppe zum Beispiel an der Entstehung von Basisgemeinden, die damals in großer Zahl entstanden und ein neues Leben und eine neue Lebendigkeit in der Kirche ermöglichten, in besonderer Weise beteiligt. Sie unterstützte auch P. Josef bei der Herausgabe seiner Bücher und Schriften und sorgte für ihre Verbreitung. Nach dem Tod P. Josefs war es ihr ein dringendes Anliegen, seine Werke weiterzuführen und daraus auch Neues zu entwickeln.

 

Persönlich verfolgt jedes Mitglied der Claretgruppe weiterhin die eigenen Aufgaben zum Beispiel in Familie und Pfarre. Gemeinsam aber fand die Gruppe einen Schwerpunkt in der Arbeit für die Flüchtlinge und Asylwerber.